WIENER BLUT

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Operette von Johann Strauß (Sohn)
Text von Victor Léon und Leo Stein
für die Bühne bearbeitet von Adolf Müller jun.
Bearbeitung für Kammerorchester von Michael Rot

PREMIERE Freitag, 30. Oktober 2020
„Schaustelle“ // 1 h 45 min (ohne Pause)

Eigentlich ist Balduin Graf Zedlau in Wien, um beim Kongress sein diplomatisches Können unter Beweis zu stellen. Viel komplizierter als die Neuordnung Europas gestaltet sich jedoch die Koordination seiner Liebschaften. Das Verhältnis mit der Tänzerin Cagliari, der er bereits die Villa schenkte, und der Flirt mit seiner neuen Flamme, der Probiermamsell  Pepi, die zudem auch noch die Zukünftige seines Kammerdieners Josef ist, drohen mit dem Eintreffen der Gattin des Grafen zu kollidieren. Wenn dann noch der Premierminister die Cagliari für die Gräfin hält und die Gräfin für die Tänzerin, die wiederum meint, bei der Gattin handle es sich um eine neue Liebschaft, ist die Verwirrung perfekt. Und schon wachsen dem Grafen die Affären über den Kopf…

Als Johann Strauß (Sohn) im hohen Alter um eine neue Operette gebeten wurde, sah er sich gesundheitlich nicht mehr in der Lage, ein komplettes Werk neu zu komponieren. So entstand mit seiner Einwilligung die HitOperette „Wiener Blut“ mit unzähligen bekannten Melodien des Walzerkönigs wie „Draußt in Hietzing gibt’s a Remasuri“, „Grüß dich Gott, du liebes Nesterl“ und dem schwelgenden Walzer „Wiener Blut“. Das Ergebnis: Ein Liebesreigen im Dreivierteltakt und eine Verwechslungskomödie wie aus dem Bilderbuch mit Witz, Charme, Tempo und viel Wiener Schmäh.


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