Der Vetter aus Dingsda

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Operette von Eduard Künneke

PREMIERE Samstag, 5. November 2016
Studio // ca. 2.15 h mit Pause

Die junge Julia de Weert versauert auf ihrem Landsitz in der niederländischen Provinz. Eigentlich ist sie Alleinerbin eines großen Vermögens, aber ihre Vormunde, Onkel Josse und Tante Wimpel, lassen sie nicht an das Geld heran. So wartet Julia sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Vetters Roderich, der vor sieben Jahren nach „Dingsda“ (genauer gesagt, nach Java) abgereist ist und in den sie sich unsterblich verliebt hat. Es ist klar: Den oder keinen wird sie heiraten! Auch hier haben Josse und Wimpel aber andere Pläne. Sie haben sich ihren Neffen August Kuhbrot als Bräutigam ausgesucht, damit das Geld in der Familie bleibt. Nun tauchen allerdings zwei mysteriöse Fremde auf, die das Leben auf Gut de Weert gehörig durcheinanderwirbeln…

Der 1921 uraufgeführte „Vetter aus Dingsda“ gilt als eine der musikalisch schmissigsten Operetten überhaupt, die noch dazu mit einem umwerfenden Wortwitz glänzt. Die Lieder wie „Strahlender Mond“ oder „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ sind längst Klassiker des Repertoires, die Rollen ein gefundenes Fressen für ein operettenerfahrenes Ensemble.

In Hof wird ein Salonorchester das Stück begleiten, das wir in einer eigens für die Studiobühne eingerichteten Fassung aufführen. Unser langjähriges Ensemble-Mitglied Marianne Lang, die im November 2016 in den Ruhestand geht, wird dabei als skurriler „Conférencier“ glänzen, und uns mit ihrer ganz persönlichen Sicht der Dinge durch die Handlung führen…


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