Dantons Tod

Facebook Teilen

Schauspiel von Georg Büchner

PREMIERE Samstag, 07. Oktober 2017
Großes Haus

Paris, 1794: Die französische Revolution, gedacht zur Befreiung von Unterdrückung und Ausbeutung, entwickelt sich immer mehr zu einer Schreckensherrschaft. Im Namen der Ideale „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ werden Menschen zu Tausenden exekutiert. Anführer der Revolution sind der ebenso genießerische wie auch desillusionierte Danton, ein toleranter Liberaler, sowie der radikale und fanatische Robespierre, der mithilfe der Guillotine einen „tugendhaften Staat“ errichten will. Beide ringen um den Weg, den die Revolution nun moralisch und ethisch gehen soll. Robespierre lässt Danton schließlich unter dem Vorwurf der Korruption verhaften. Der berüchtigte „Wohlfahrtsausschuss“ wird nun darüber entscheiden, ob die Revolution ihre eigenen Führer hinrichten lässt...

Wie viel Freiheit darf man der Gleichheit, wie viel Gleichheit muss man der Freiheit opfern? Die Parallelen, die man in Büchners 1835 geschriebenem Drama zu heutigen Regimen etwa unter radikal-islamischer Herrschaft entdeckt, hinterfragen auch die Grundwerte unserer westlichdemokratischen Gesellschaften in Europa.


> Mitwirkende > Termine