Großes Haus: 20.00 Uhr - Mittwoch 10.03.2010
Der Zigeunerbaron
B, M1, FV - Karten erhältlich
Großes Haus: 20.00 Uhr - Donnerstag 11.03.2010
The Picture of Dorian Gray
FV - Karten erhältlich
Großes Haus: 20.00 Uhr - Freitag 12.03.2010
Luther
C, JP, FV - Karten erhältlich
Studio: 20.00 Uhr - Mittwoch 17.03.2010
oder Argentinien
FV - Restkarten verfügbar
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Heiteres von und über Heinz Erhardt
Premiere des Heinz-Erhardt-Abends am 24.03.2010 im Studio bereits ausverkauft!

„Ich könnte manchmal vor Glück eine ganze Allee von Purzelbäumen schlagen“ – für solche und ähnliche Kalauer ist Heinz Erhardt berühmt geworden. Als „Schmunzelmeister“ und „Jahrhundert-Humourist“ wurde er bezeichnet. Markenzeichen: die unkleidsame dunkle Hornbrille im arglos lächelnden Vollmondgesicht. Sein Spielfilmdebüt in "Der müde Theodor" von 1957 bereitete ihm den Durchbruch zum Star der Wirtschaftswunderjahre. Nun hat Schauspieler und Regisseur Ralf Hocke für das theater hof ein Programm mit Gedichten, Sketchen und Liedern des beliebten Komikers zusammengestellt. Gemeinsam mit seinem Kollegen John Peter Altgelt wird er den Abend auch gestalten, der u. a. mit Nummern wie „Warum die Zitronen sauer wurden“, „Ritter Fips“, dem Song „Immer wenn ich traurig bin, trink’ ich einen Korn“, den Vierzeilern „Die Zelle“ und „Zu spät“ und weiterem aus der Feder des Multitalents aufwartet. Die ersten sechs Vorstellungen sind bereits restlos ausverkauft. Für den Termin am 08.04.2010 sowie für die Mai und Juni-Vorstellungen sind noch Restkarten erhältlich. Vorverkauf an der Theaterkasse (09281/7070-290) oder online hier im Netz.

Schauspiel-Premiere mit Strindberg
FRÄULEIN JULIE ab 26.März 2010 im Großen Haus

Standesunterschiede, Karrieremachen durch Beziehungen, der Geschlechterkampf und die Gefühle, die das alles auslöst, sind die zentralen Themen von „Fräulein Julie“. Am 26. März 2010 hat das Stück von August Strindberg im Großen Haus des theater hof Premiere.
Die nach männlichen Denkmustern erzogene Grafentocher Julie beginnt auf dem Mittsommernachtsfest, welches ihr Vater für das Gesinde ausrichtet, einen Flirt mit dem Diener Jean. Der ehrgeizige Aufsteiger weiß die Situation für sich auszunützen. Obwohl mit der bodenständigen Köchin Kristin verlobt, stürzt er sich in eine Liebesbeziehung mit der Komtess. Im Laufe der Handlung kämpfen beide darum, die Situation unter Kontrolle zu bringen und ihr gegenseitiges Verlangen zu ignorieren. Zum Schluss überzeugt Jean jedoch Julie, dass die einzige Möglichkeit, aus ihrer misslichen Lage zu entkommen, in ihrem Selbstmord bestehe.
Der Autor selbst bezeichnete sein Werk als „Naturalistisches Trauerspiel. Zur Entstehungszeit 1889 ein revolutionärer Ansatz. „Heute kalter Kaffee“, wie Regisseur Peter Dolder sagt. Das Thema „Klassenunterschiede“ an sich ist aber nach wie vor aktuell. Nicht nur im Adel, sondern in der Gesellschaft überhaupt. Den männlichen Charakter des 3-Personen-Stücks, den Diener Jean, hatte Strindberg selbst ursprünglich als Identifikation-sfigur des „neuen Menschen“ angelegt. Die alte Ordnung verkörpert der Graf, der als Person freilich nie auftaucht, sondern durch Requisiten, z. B. ein Paar Reitstiefel, in der Handlung präsent ist.
„Ich finde Lebensfreude in den starken grausamen Kämpfen des Lebens, und mein Genuss ist es, etwas zu erfahren, etwas zu lernen - das ist das Leben!" Diesem Zitat August Strindbergs entsprechend sollen in der Inszenierung darum auch Emotionen pur gezeigt werden, die unterschiedlichen Verhaltensweisen, die im Spiel sind, wenn es um Sex und Gier geht. Zusätzliche Dichte erfährt das Stück durch die immer stärkere räumliche Enge zwischen den Protagonisten. Es spielen Nina Machalz (Julie), Jens Hollwedel (Jean), Anja Stange (Kristin) und Florian Bänsch (Vorsänger). Dauer ca. 1,5 Stunden. Keine Pause. Karten ab sofort an der Theaterkasse unter 09281/7070-205 oder online hier im Netz.

Opern-Uraufführung mit „LUTHER“ am 05. März 2010 im Großen Haus
Neoromantische Oper von Roland Baumgartner und Rolf Rettberg

Die „Luther-Dekade“, zu der die Evangelische Kirche in Deutschland den Zeitraum von 2008-2017 erklärt hat, ist äußerer Anlass für die Uraufführung der Oper „Luther“ im theater hof. 2017 jährt sich der – unter Historikern inzwischen umstrittene – Thesenanschlag an die Schlosskirche zu Wittenberg zum 500. Male. Das Werk des österreichischen Komponisten Roland Baumgartner und seines Librettisten Rolf Rettberg beleuchtet Leben und Wirken des großen Reformators und orientiert sich dabei weitestgehend an den geschichtlich überlieferten Fakten. Die Musik ist stilistisch zwischen Musical und Filmkomposition angelegt: facettenreich, eingängig-melodiös, aber auch ausdrucksstark, mal sakral, mal tänzerisch flott. Groß angelegtes Musiktheater mit wuchtigen Massenszenen und Momenten voller Intimität und berührender Innigkeit.

Hausherr Uwe Drechsel inszeniert in einer Ausstattung von Rudolf Rischer. Die Kostüme stammen von Barbara Schwarzenberger. In der Titelrolle ist Thomas Rettensteiner zu hören. Für die weibliche Hauptrolle der Hl. Anna/Barbara konnte der international renommierte Opernstar Yelda Kodalli gewonnen werden. Die türkische Sopranistin ist an allen großen Opernhäusern aufgetreten (Wiener Staatsoper, Scala di Milano, Opera de Bastille Paris, Staatsoper München, Staatsoper Hamburg, USA, Tokio etc.). Die musikalische Leitung der Uraufführung hat Musikdirektor Arn Goerke.

Alexandra HelmigDer Komponist Roland Baumgartner begann seine Karriere in den USA als Assistent von Leonard Bernstein. der Österreicher stand als Dirigent am Pult vieler namhafter Orchester wie z. B. Tschechoslowakische Philharmonie, Boston Philharmonic Orchestra,  Vienna Festival Orchestra, NDR-Symphonieorchester, Bolschoi-Symphonie-Orchestra usw. Er komponierte Songs für verschiedene Interpreten und machte sich mit Musicals und Filmmusiken für viele internationale FilmeAlexandra Helmig (Joseph’ daughter, Nägel mit Köpfen, Herzklopfen usw.) sowie TV-Serien (Tatort, Eurocops, Peter Strohm, Mit Leib und Seele etc.). einen Namen. Dabei arbeitete er u. a. für die Sender ZDF, ARD; BR, Arte, RTL, ORF, SRG, BBC, Deutsche Welle. Sein Hauptwerk ist die Missa Pacis (Weltfriedensmesse), die anlässlich der 200sten Wiederkehr der US-Verfassung 1987 in Philadelphia uraufgeführt wurde. 

Der in Bremen geborene Autor Rolf Rettberg verfasste zu „Luther“ das Buch und die Liedtexte. Er studierte Geschichte, Philosophie und Soziologie. Rettberg ist Verfasser zahlreicher Bühnenstücke und Libretti. Seine Hauptwerke sind die Libretti zu den Musicals „Hundertwasser“ (2004) sowie „Ludwig 2“ (2005) für das Festspielhaus in Füssen.

SCHAUSPIEL-URAUFFÜHRUNG: „ODER ARGENTINIEN“
Premiere am 18.02.2010, 20.00 Uhr, Studio

Alexandra HelmigEin leichtfüßiges, unterhaltsames Bühnenwerk mit schlagfertigen Dialogen, geschrieben von Alexandra Helmig. 2008 wurde das Stück mit dem Autorenförderpreis der deutschen Landesbühnen ausgezeichnet. Nun erlebt „oder Argentinien“ am theater hof seine Uraufführung. Das Thema: Lebensentwürfe. Was einstmals natürlich war, ist heute einer bewussten Entscheidung unterworfen. Ehe, Familie gegen ein Leben in Unabhängigkeit und möglicher Einsamkeit.
Zwei Paare: Anne und Johannes, Margret und Gregor. Die beiden Frauen sind miteinander befreundet. Von einer Reise nach Argentinien zurückgekehrt haben sich Margret und Gregor zu Besuch angesagt. Gregor beschäftigt sich als Ethnologe mit steinzeitlichen Völkern, er hatte in Südamerika beruflich zu tun. Zur Feier des Tages haben die Gastgeber einen besonderen Wein bereitgestellt: einen 1988er Chateau Mouton Rothschild. Man lebt in angenehmen Verhältnissen. Außerdem ist ihnen zum Feiern zumute: Es hat geklappt, Anne hat ihre Galerie in die A-Liga der Kunstszene befördert. Auch die Weltreisenden haben etwas Besonderes zu bieten: Margret ist schwanger. Eine Mitteilung, die bei Anne und ihrem Lebenspartner eher Erstaunen hervorruft.
Die Inszenierung besorgt Helga Fleig (Dschungelbuch, Hotel Paraiso) in einer Ausstattung von Thomas Mogendorf. Und „zur Feier des Tages“ gibt es ausnahmsweise auch eine Matinée (sonst bei Studio-Produktionen nicht üblich). Am Sonntag, 14.02.2010 laden Chefdramaturg Thomas Schindler, Regisseurin Helga Fleig und Autorin Alexandra Helmig mit dem Produktionsteam um 11.00 Uhr ins Theaterbistro ein. Der Eintritt ist frei.

„Satisfaction“ - Kostenproben der Körperkunst zur Musik der Band Wee Bush

Fulminant rockt das Haus bei „Satisfaction“, dem großen Ballettabend unter der Patronage der Theaterfreunde Hof e. V.
Kostenproben der Körperkunst zur Musik der Band Wee Bush zeigen wir hier.

Die Klauerei im Großen Haus geht weiter:
„Bezahlt wird nicht“, Premiere am 12.02.2010 um 20.00 Uhr

Im theater hof wird weiter eifrig geklaut. Erst waren es Diamanten, die im Großen Haus in Diebeshände gelangten, jetzt verschwinden unbezahlte Waren aus dem Supermarkt, denn: „Bezahlt wird nicht!“ Obwohl bereits 1974 entstanden, hat das Stück nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Leben wir doch in einer Zeit, in der die sozialen Unterschiede immer stärker hervor treten: in Deutschland, in Italien, überall.
Zwei Italienerinnen haben in Dario Fos populärer Farce allmählich genug. Das Geld langt hinten und vorne nicht mehr. “Bezahlt wird nicht!“ ist deshalb ihr Credo. Sie setzen im Supermarkt eigenmächtig die Preise herunter, klauen was das Zeug hält und mogeln ihr Diebesgut als Schwangere getarnt aus dem Geschäft. Weil ihre kreuzbraven Männer gegen illegale Aktionen sind, muss die Ware zu Hause versteckt werden. Und schon nimmt eine aberwitzige Verwechslungsstory mit immer neuen Wendungen ihren Lauf…
Dario Fo ist einer der bekanntesten Theater- und Spaßmacher Italiens, berühmt durch seine Volksstücke und durch die Kunst die Großen lächerlich zu machen. Der Autor und Literaturnobelpreisträger mag’s deftig, derb, direkt. Und so bleibt wohl kaum ein Auge trocken!
In Hof setzt das Stück Frank Matthus in Szene, der in der Saalestadt bereits als Regisseur von Komödien wie „Mirandolina“ und „Der nackte Wahnsinn“ erfolgreich war. Die Ausstattung stammt von Anne Weiler.

SATISFACTION im Großen Haus
Premiere des Rockballetts am Freitag, 22.01.2010

BallettHofGeschichte durch Tanz sinnlich erlebbar machen – das versucht der Ballettabend Satisfaction, der am 22. Januar 2010 im theater hof Premiere haben wird. Zwei Balletttänzer, eine Frau und ein Mann, werden durch einen Zeitsprung aus ihrer Lebenswirklichkeit des Jahres 2010 in die 1960er Jahre zurückgeworfen. Sie tauchen ein in die Stimmung und die Atmosphäre dieser Zeit. Sie werden konfrontiert mit den Ereignissen, Moden und Gedanken der 60er und frühen 70er Jahre, aber in aller erster Linie begegnen sie einer besonderen Musik: einer Musik, die von Aufbruch, Freiheit, Rausch und Liebe erzählt. Der Rolling Stones-Song (I Can’t Get No) Satisfaction von 1965 gilt als die Geburtsstunde der Rockmusik und steht paradigmatisch für eine Zeit des Umbruchs. Der Puls dieser Musik dringt den Tänzern in den Körper und lässt sie eins werden mit einer vergangen Zeit. In ihrem Tanz wird das Damalige zum Heutigen, in der Bewegung wird das Mittelbare zum Unmittelbaren.

 Dass eine klassische Orchesterbesetzung einem solchen Abend schwerlich den richtigen Klang verleihen kann, liegt auf der Hand. Und so hat sich das theater hof für Satisfaction mit der Hofer Band Wee Bush zusammen getan. Sie wird dem Abend – eingebunden in das Bühnengeschehen – den Takt vorgeben. Als Choreograph konnte der aus New York stammende Mark McClain gewonnen werden, der als Tänzer bereits mit William Forsythe, Maurice Béjart, George Balanchine und John Cranko gearbeitet hat. Choreographien erarbeitete er unter anderem schon für das Stuttgarter Ballett und das Nationaltheater Mannheim. Ab der Spielzeit 2010/11 wird er neuer Ballettchef am Landestheater Coburg sein.

  Eine „Premiere bei der Premiere“ ist auch die Zusammenarbeit von BallettHof und der Band Wee Bush, die 1986 gegründet wurde und von Anfang an eine Cover-Band war. Die heutige Besetzung fand sich 1996 zusammen. Sie besteht aus Stefan Engels (Bass) und Markus Hager (Gitarre, Gesang), die beide im Hauptberuf Musiklehrer sind, dem Rettungsassistenten Uli Saalfrank (Gitarre, Gesang), dem Musikalienfachverkäufer Stefan Griesshammer (Bass) sowie den selbstständigen Musikpädagogen Stephan Erl (Keybord, Klavier) und Wolfgang Fickenscher (Gesang, Schlagzeug). Die Jungs spielen hauptsächlich Titel aus den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, z. B. Led Zeppelin, The Who oder eben von den Rolling Stones.

Natürlich gibt es auch wieder eine Matinée zu dieser Produktion am Sonntag, 17.01.2010 um 11.00 Uhr, ebenfalls im Großen Haus. Mit dabei die gesamte Compagnie, Choreograph Mark McClain, Ballettchefin Barbara Buser und zwei Jungs der Band Wee Bush. Es moderiert Musikdramaturg Thomas Schmidt-Ehrenberg. Der Eintritt ist frei!

Neuer Service: Anruflinienbus

Jetzt bietet das theater hof einen neuen Service an, der Zuschauern nach Vorstellungsende ermöglicht, mit dem Bus nach Hause zu kommen (nur im Umkreis Hof). Die Anmeldung zum Anruflinienbus muss frühestens 60 Minuten und spätestens 30 Minuten vor Fahrtbeginn bei den Servicemitarbeiterinnen des theater hof an der Garderobe erfolgen.
Noch Fragen? Unsere Kundenberaterinnen an der Theaterkasse informieren Sie gerne!

Zigeunerbaron, Schweinefürst und Sittenkommisär

Wilde Zigeunerromantik, Walzerseligkeit und Marschmusik verschmelzen in der Operette „Der Zigeunerbaron“ zu einem Gesamtkunstwerk. Johann Strauß’ Meisterwerk in einer temperamentvollen, farbenfrohen Inszenierung ist seit 05.12.2009 im theater hof zu sehen. Hier zeigen wir einige Bewegtbilder.

Don’t cry for me Argentinia
Zusatzvorstellungen des Musicals „Evita“

EVITA – das Erfolgsmusical von Sir Andrew Lloyd Webber, ist zur Zeit der Kassenschlager am theater hof. Alle Vorstellungen sind restlos ausverkauft. Wegen der großen Nachfrage ist es dem Theater gelungen, noch einige Zusatzvorstellungen einzuschieben. Am Donnerstag, 27.05.2010, Dienstag, 06.07.2010 und Sonntag, 11.07.2010 ist die Story über das schillernde Leben der argentinischen Präsidentengattin Eva Duarte de Perón nochmals auf der Bühne im Großen Haus zu erleben. Die Vorstellung am Sonntag, 11.07.2010, beginnt wegen der Fußballweltmeisterschaft schon um 18.00 Uhr! Der Vorverkauf läuft (Theaterkasse 09281/7070-290).

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Jetzt setzt es was!
theater hof startet Kampagne zum Sesselsponsoring

Seit 15 Jahren besteht das neue Theatergebäude - und ebenso lang die Bestuhlung im Großen Haus und im Studio. Etwa 1,5 Mio. Allerwerteste haben seither darauf Platz genommen. Vor allem die Bestuhlung im Studio hat diese „Dauerbesetzung“ nicht unbeschadet überstanden und muss dringend ausgetauscht werden. Für das theater hof in seiner aktuellen Finanzlage ein schier unbezahlbares Unterfangen. Deshalb startet aktuell eine Kampagne zur „Sesselpatenschaft“: Für einen einmaligen Betrag von 150 Euro im Studio bzw. 250 Euro im Großen Haus kann man „Sesselpate“ werden. Jeder Sesselpate wird namentlich mit einem Schild auf der Rückseite der Stuhllehne verewigt. und natürlich dürfen alle Sessel-Sponsoren bei einer Vorstellung ihrer Wahl (Premierentermine ausgenommen) einmalig kostenlos „probesitzen“. Nähere Infos erteilt die Abt. Marketing und Kommunikation des Theaters unter der Rufnummer 09281/7070-105.

MIT HAXEN UND HEISSEN WÜRSTCHEN
Premiere Der Zigeunerbaron, Operette von Johann Strauß am 05. Dezember 2009, 20.00 Uhr, Großes Haus

Über Tische und Bänke wird es in Georg Rooterings Version von Der Zigeunerbaron gehen. Der Regisseur verlegt die Handlung der Strauß-Operette auf einen Rummel. Zwischen der Würstchenbude des Schweinezüchters Zsupán (Jürgen Schultz) auf der einen Seite und den eher alternativ angehauchten Zigeunern auf der anderen Seite entspinnt sich die Geschichte um den nach Ungarn heimkehrenden Sandor Barinkay (als Gast Michael Heim, alternierend mit Chong Sun). Nach Jahren des Herumreisens will er die Ländereien seines Vaters wieder in Besitz nehmen. Da der Vater einst mit den türkischen Besatzern sympathisiert hatte, war die Familie enteignet worden und aus Ungarn geflohen. Jetzt, da die Türken längst zurückgeschlagen sind und bereits der nächste Krieg gegen Italiener, Franzosen und Spanier ansteht, bemüht man sich die Exilanten wieder nach Hause zu holen. Barinkay folgt dem Ruf gern. Zsupán hat sich inzwischen per Gewohnheitsrecht zum Großgrundbesitzer aufgeschwungen und ist über die Rückkehr Barinkays zunächst wenig erfreut. Erst als Barinkay um die Hand von Zsupáns Tochter Arsena anhält, kann er die Fronten aufweichen. Die aber sträubt sich, da sie Ottokar, den Sohn ihrer Erzieherin liebt. Auch Barinkay fühlt sich inzwischen zu der Zigeunerin Saffi (Ingrid Katzengruber) hingezogen. Nach mehreren Verwicklungen kann er die Angebetete heimführen.

Regisseur Georg Rootering, ehemaliger Intendant des Theaters am Kirchplatz in Schaan (Liechtenstein) gibt mit dem Zigeunerbaron sein Debut in Hof. Franken kennt er jedoch bereits, verbindet ihn doch mit dem Mainfranken Theater in Würzburg bereits eine langjährige Arbeitsbeziehung. Zuletzt hatte dort im Oktober 2009 sein Ballo in Maschera von Giuseppe Verdi Premiere. An seiner Seite steht der in Hof schon gut bekannte Bühnenbildner Bernd Franke, der bereits in der Vorsaison mit seiner opulenten Bühne zu Strauß’ Eine Nacht in Venedig Furore machte. Die Kostüme entwarf die frisch gekürte Theaterpreisträgerin, Ausstattungsleiterin Barbara Schwarzenberger. Am Pult steht der 1. Kapellmeister des Hauses, Lorenz C. Aichner. Karten gibt’s and er Theaterkasse unter 09281/7070-290 oder online hier im Netz.

Musical-Erfolg am theater hof

Das Musical „Evita“, welches die schillernde Lebensgeschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón zum Thema hat, ging am 30.10.2009 mit großem Erfolg über die Bühne. Wer noch Karten für Folgevorstellungen will, sollte sich ranhalten. Es gibt nur noch wenige Restkarten! Ausschnitte aus der Erfolgsproduktion zeigen wir hier.

Aktion „Theater - nicht allein“

Für alle, die nicht alleine, sondern lieber in Gesellschaft ins Theater gehen möchten

Zu jeweils einem speziellen Termin pro Produktion besteht die Möglichkeit mit Gleichgesinnten ins Theater zu gehen. Eine halbe Stunde vor der Vorstellung gibt es eine kurze Einführung in die Produktion, danach gemeinsamer Vorstellungsbesuch. Nach der Vorstellung kann im Bistro der Theaterabend im Gespräch mit der Theaterpädagogin ausklingen. Karten direkt an der Theaterkasse oder vorreserviert unter Tel. 09281/7070-290.

Fr. 19.2. 20.00 Ballett
Di. 9.3. 20.00 Zigeunerbaron
Fr. 12.3. 20.00 Luther
Fr. 9.4. 20.00 Bezahlt wird nicht
Fr. 30.4. 20.00 My fair Lady
Fr. 21.5. 20.00 Faust I
Fr. 18.6. 20.00 Fräulein Julie
Fr. 2.7. 20.00 Undine

Theater nicht allein: Nähere Informationen erteilt Claudia Maria Wagner, Theaterpädagogin, Tel. 09281 / 7070-0

Offene Theaterführungen

Einmal monatlich, jeweils am Samstag, bietet das theater hof allen, die gern mal hinter die Kulissen blicken möchten, eine offene Theaterführung an. Die Führung steht jedermann offen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. 11.00 Uhr, Treffpunkt Kassenfoyer, Dauer ca. 2 Stunden. Gebühr 2,00 Euro pro Person. Die Termin in dieser Spielzeit sind: 21.11.2009, 12.12.2009, 16.01.2010, 06.02.2010, 20.03.2010, 24.04.2010, 29.05.2010,19.06.2010

Öffentliche Proben theater hof, Spielzeit 2009-2010

Da sich die „Öffentlichen Proben“ bei unserem Publikum steter Beliebtheit erfreuen, wird das theater hof diese Dienstleistung auch in der neuen Spielzeit anbieten. Nachstehend die aktuellen Daten:
Donnerstag, 18.02.2010 18.00 Uhr Luther (Mth)
Donnerstag, 18.03.2010 18.00 Uhr Fräulein Julie (SP)
Donnerstag, 08.04.2010 18.00 Uhr My Fair Lady (Mth)
Mittwoch, 05.05.2010 18.00 Uhr Faust I (SP)
Mittwoch, 26.05.2010 18.00Uhr Undine (Mth)
Änderungen und Irrtümer vorbehalten! Abkürzungen: Mth = Musiktheaterproduktion; SP = Schauspielproduktion.
Die Proben dauern jeweils ca. anderthalb Stunden. Der Eintritt ist frei. Zugang immer vom Haupteingang.

 
theater hof . kulmbacher straße 5 . 95030 Hof . fon: 09281/7070-0 . fax: 09281/7070-299 . e-mail: info@theater-hof.de