In Börsen- und Bankerkreisen bewegen sich die Protagonisten der nächsten Schauspiel-Premiere des Hofer Theaters: „Geld“, in der Bühnenfassung von John von Düffel nach dem Roman von Émile Zola. Das Notebook ist für diese Branche ein wichtiges Arbeitsmittel. So werden auch für die Bühnenausstattung mehrere Laptops benötigt. Diese Geräte müssen nicht mehr funktionstüchtig sein. Sie sollten aber eingeschaltet werden können, so dass der Bildschirm aufleuchtet. Wer so ein altes Laptop erübrigen kann und es dem Theater Hof überlassen möchte, wird gebeten, sich im Zeitraum vom 23.-31.01.2012 unter Tel. 09281/7070-0 mit dem Theater Hof in Verbindung zu setzen. Die Kontaktdaten werden aufgenommen und es erfolgt dann ein Rückruf der verantwortlichen Schauspiel-Requisiteurin. Alle Spender sind natürlich herzlich zum Besuch einer Vorstellung von „Geld“ eingeladen und erhalten je zwei Freikarten. Der Premierentermin ist ausgenommen
Statisten für „Boris Godunow“ gesucht
Für die Oper von Modest Mussorgsky sucht das Theater Hof acht männliche Statisten. Mehr dazu unter dem Menüpunkt „Stellen“.
Das Ballett tanzt Shakespeare Tomasz Kajdanski bringt seinen Ballettabend „Der Widerspenstigen Zähmung“ nach Hof
Endlich ist es wieder soweit: Die Ballett-Compagnie des Theaters Hof präsentiert ihren großen Ballettabend der Saison. Die Premiere ist am 27. Januar. In diesem Jahr ist es gelungen den Dessauer Ballettdirektor und renommierten Choreographen Tomasz Kajdanski zu verpflichten. Mit der Compagnie hat er eine 400 Jahre alte Komödie zu neuem Leben erweckt: Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“. Es ist die Geschichte zweier Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Katharina, die ältere der beiden, ist ein eher schwieriger Charakter. Einen Mann will sie nicht an sich heranlassen, schon gar nicht sich ihm als Ehefrau unterordnen. Die jüngere Schwester dagegen, Bianca, ist lebenslustig und wird von einigen Verehrern umschwärmt. Sie kann sich durchaus vorstellen zu heiraten. Kein Problem, möchte man meinen, wäre da nicht der Vater der beiden Schwestern. Denn der besteht darauf, dass die Ältere zuerst heiraten müsse …
Tomasz Kajdanski hat diese Shakespeare-Komödie in ein mitreißendes Ballett verwandelt, voller Schwung und Witz. Ein besonderer Coup ist ihm mit der Musik-Auswahl gelungen. Kajdanski hat weniger bekannte Werke des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch durchforstet: Ballett-Musiken, Film-Musik und Suiten für Jazz-Orchester. Ausschnitte daraus hat er für seinen Ballettabend zusammengestellt. Und diese Musik ist fern von experimenteller Sprödigkeit. Sie kommt mitten aus dem Leben und verbindet sich deshalb aufs Beste mit der Natürlichkeit und Menschlichkeit der Shakespeare-Figuren. Und sie erklingt – wie in Hof üblich – live! Am Pult der Hofer Symphoniker steht mit Lorenz Aichner der 1. Kapellmeister des Theaters.
Kostproben des Ballettabends präsentieren die Tänzer und das Produktionsteam bereits bei einer sonntäglichen Matinée am 22. Januar um 11 Uhr im Großen Haus. Es moderiert der Musikdramaturg Thomas Schmidt-Ehrenberg. Der Eintritt ist frei.
„Im Theater ist was los!“ Stefanie Rhaue spielt Georg Kreislers Lola Blau
Am 24. Januar hat im Studio Georg Kreislers Ein-Personen-Musical Heute Abend: Lola Blau Premiere. Es ist das erfolgreichste Bühnenstück vom Meister des schwarzen Humors und der bösen Satire. Als Lola Blau ist Stefanie Rhaue zu erleben. Karsten Jesgarz inszeniert das Stück, das viele autobiographische Bezüge aufweist: Es steckt viel Georg Kreisler in Lola Blau. Wie seine Hauptfigur musste auch er in den 30er Jahren seine Heimat Österreich auf der Flucht vor den Nationalsozialisten verlassen. Georg Kreislers Songs sind teils bissig, teils gefühlvoll. Sie sind Garanten für einen unterhaltsamen Abend im Studio, der auch ein wenig zum Nachdenken einlädt. Doch in erster Linie zählt die Titelzeile des Eröffnungssongs „Im Theater ist was los!“
Wiederaufnahme „Reden mit Mama“ Ab 01.01.2012 wieder im Programm: der amüsante Schlagabtausch zwischen Mutter und Sohn
Das pointierte, flott inszenierte Zwei-Personen-Stück mit Marianne Lang und Jörn Bregenzer kehrt zu Beginn des neuen Jahres noch einmal für fünf Vorstellungen ins Programm zurück. "Reden mit Mama" ist eine ungemein witzige Dialogkomödie des spanischen Autors Jordi Galceran, dessen brandaktueller Wirtschaftskrimi "Die Grönholm-Methode" auch am Theater Hof mit großem Erfolg lief.
Eine rüstige, auch geistig jung gebliebene Seniorin und ihr zu Wohlstand gekommener Sohn Jaime leben in verschiedenen Welten. Als dem Sohn finanziell das Wasser bis zum Hals steht, soll die Eigentumswohnung verkauft werden, in der Mama lebt. Doch die hat einen neuen Lover und hustet ihrem Sprössling was…
Vorstellungen im Studio des Theaters Hof am 08./12./14./15. Und 28.01.2012, jeweils um 20.00 Uhr. Der Vorverkauf an der Theaterkasse läuft (Tel. 09281/7070-290).
Theater Hof jetzt auch auf Facebook!
Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten ist das Theater Hof seit kurzem nun auch auf Facebook vertreten. Wer in Facebook angemeldet ist, gibt in der Suchleiste einfach „Theater Hof GmbH“ ein. Es erfolgt dann die direkte Weiterschaltung auf unsere Facebook-Seite. Alle anderen können sich über den nachstehend aufgeführten Link einloggen. Das Theater Hof freut sich über möglichst viele „Gefällt mir“-Buttons. Wer ein „Gefällt mir“ postet, erhält danach automatisch immer alle neuen Infos auf seine persönliche Pinnwand.
Temperament und Gefühl, Folklore und Walzer, Herz und Schmerz, Tingeltangel und Adelsstolz, ein Ohrwurm nach dem anderen und lauter schöne Bilder. Das ist die Hofer „Csárdásfürstin“. Am Freitag, 02.12.2011 feierte sie Premiere. Erst reinschauen (Trailer) und dann reingehen (Operette).
Spannender Spionagethriller: „Die 39 Stufen“ Premiere der Kriminalkomödie am Samstag, 17.12.2011
John Buchans gleichnamiger Roman diente Altmeister Alfred Hitchcock als Grundlage für seine berühmte Schwarz-Weiß-Verfilmung des Stoffes aus dem Jahre 1935. An die 100 Protagonisten tummeln sich da an über 40 Schauplätzen. Patrick Barlows Bühnenfassung des turbulenten Agententhrillers kommt mit vier Schauspielern aus, die alle diese Rollen verkörpern – und dabei keinen der zahlreichen Originalschauplätze auslassen! Im Zentrum der Handlung steht der sympathische Richard Hannay, dargestellt von Jens Hollwedel, der beim Besuch einer Varietévorstellung in London unversehens ins Räderwerk feindlicher Mächte gerät. Der Ahnungslose wird für einen Mord gejagt, den er gar nicht begangen hat. Plötzlich sind alle hinter ihm her: Polizei, Geheimdienst, schöne Frauen… Schließlich avanciert er unfreiwillig zum Helden, der sein Land rettet, indem er den Spionagering der „39 Stufen“ aufzudecken vermag! Mit feiner Ironie erzählt und in rasante Theateraction verpackt, erwartet den Zuschauer eine der besten Kriminalkomödien, die je für die Bühne entdeckt wurden. Premiere ist am Samstag, 17.12.2011 um 19.00 Uhr im Großen Haus.
Erste Ermittlungen nimmt Chefkommissar Thomas Schindler, alias Schauspieldramaturg am Hofer Theater, bei der Matinée am Sonntag, 11.12.2011 im STUDIO auf. Um 11.00 Uhr geht’s los. Der Eintritt ist frei!
Die Inszenierung besorgt Anatol Preissler, der erstmals am Theater Hof arbeitet und das Stück schon erfolgreich fürs Pfalztheater Kaiserslautern in Szene gesetzt hat. Mehr über den Regisseur unter „Ensemble/Mitarbeiter im Portrait/Gäste sowie in der nächsten Ausgabe der Theaterzeitung! Es spielen Lydia Fuchs, Wolfgang Kaiser und Ralf Hocke. Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse (Tel. 09281/7070-290) oder online hier im Netz.
Die „Mädis vom Chantant“ wirbeln durchs Große Haus: Operetten-Premiere mit „Die Csárdásfürstin“ am 02.11.2011
Was könnte besser in die festliche Vorweihnachtszeit passen, als eine große, klassische Operette? So richtig was fürs Auge ist „Die Csárdásfürstin“, die mit prachtvoller Ausstattung, schillernden Dekorationen, opulenten Kostümen und schwungvollen Balletteinlagen daherkommt. Im Mittelpunkt steht die temperamentvolle Chansonette Sylva Varescu, dargestellt von Ingrid Katzengruber. Die Handlung rankt sich um die unstandesgemäße Liebe des Fürstensohnes Edwin von und zu Lippert-Weylersheim zu der Varietétänzerin, die er zum Entsetzen von Eltern und Regierung auch noch heiraten will. Heutzutage, wo bürgerliche Ehepartner in nahezu alle noch regierenden Dynastien eingeheiratet haben, wirklich nicht mehr der große Aufreger. Doch am Vorabend des Untergangs der k&k-Monarchie mit ihrer starren Gesellschaftsordnung war das noch anders. Und so belässt Regisseur Uwe Drechsel die Operette denn auch in ihrer Entstehungszeit: mitten im 1 Weltkrieg. 1915 wurde das Werk in Wien uraufgeführt.
Doch eine Operette wäre keine, wenn sich nicht am Ende alle kriegen würden, die sich kriegen sollen. Ende gut, alles gut! Die Musik des ungarischen Komponisten Emmerich Kálmán, der zusammen mit Franz Léhar die sog. „Silberne Operettenära“ begründete, liefert dazu einen Ohrwurm nach dem anderen. Aus seiner Feder stammen Melodien wie „Tanzen möchte‘ ich“, „Machen wir’s den Schwalben nach“, „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ und noch viele weitere musikalische Höhepunkte.
Als kleinen Vorgeschmack lädt Musikdramaturg Thomas Schmidt-Ehrenberg am Sonntag, 27.11.2011 um 11 Uhr zur Matinée. Das Varieté „Orpheum“ ersetzt dabei Emil Nüssels Theaterbistro. Neben dem Regisseur sind Bühnenbildner Heiko Mönnich und der musikalische Leiter der Produktion, Roland Vieweg mit dabei. Die Hauptdarsteller Hans-Jürgen Schöpflin, der als Gast die Rolle des Edwin singt, sowie Inga Lisa Lehr und Thilo Andersson, bringen Ausschnitte aus Gesangsnummern zu Gehör. Der Eintritt ist frei. Karten für die Operette gibt es an der Theaterkasse unter 09281/7070-290 oder online hier im Netz.
„Sprechender Körper“ – Alltag des Bühnentänzers
Mühelos leicht sieht es aus, wenn Ballett-Tänzer über die Bühne wirbeln und schweben. Dabei ist gerade dieser Beruf ein anstrengender Knochenjob. Schon die Auswahl an den Ausbildungsinstituten ist streng. Das (kurze) Berufsleben später ist geprägt von stundenlangem Training und täglichen Proben. Solotänzer Antonio Di Carmine schildert in einem Interview für das Online-Magazin „Durchstarten“ der Agentur für Arbeit die Arbeitswelt des Bühnentänzers, welche Anforderungen man erfüllen muss und wie viel Mühe die Illusion schwerloser Eleganz kostet.
Den Abdruck des Artikels finden Sie hier: Teil1 und Teil2 [.pdf]
Blick hinter die Kulissen
Die Welt „hinter der Bühne“ zu erforschen, ist für Theaterbegeisterte immer wieder ein Erlebnis. Deshalb bietet das Theater Hof auch in dieser Saison wieder zweimal im Monat eine sog. „Offene Führung“ zu nachstehend aufgeführten Terminen an. Zu diesen Führungen kann jeder kommen, der Lust hat. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist jeweils um 10.45 Uhr an der Theaterkasse. Die Führungen unter Theaterpädagogin Claudia-Maria Wagner beginnen um 11.00 Uhr.
Sa, 21.01.2012
Sa, 11.02.2012
Sa, 10.03.2012
Sa, 10.03.2012
Sa, 31.03.2012
Sa, 19.05.2012
Sa, 19.05.2012
Sa, 23.06.2012
Änderungen oder Terminverschiebungen vorbehalten.
Kampf zwischen Gut und Böse: Jekyll & Hyde“ Musicalpremiere am 28.10.2011 um 20.00 Uhr im Großen Haus
Sigmund Freud hätte seine Freude gehabt. Die erste Musical-Produktion des Theaters Hof hat nämlich eine Bewusstseinsstörung zum Inhalt, die die Folge erzwungener Verdrängung von gesellschaftlich nichtkonformen Neigungen ist. Allerdings dürfte der Vater der Psychoaanalyse wohl selten mit einem Fall konfrontiert gewesen sein, bei dem so viele fetzige Songs und Tanznummern im Focus standen! Die Handlung basiert auf dem Roman „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ des schottischen Autors Robert Luis Stevenson und erzählt die gruselige Geschichte des angesehenen Londoner Arztes Dr. Henry Jekyll, der in seinem Labor herumexperimentiert, um ein Mittel zu erfinden, welches das Gute vom Bösen im Menschen trennt. Als er glaubt, die Tinktur gefunden zu haben, probiert der Arzt die Medizin an sich selbst aus – mit fatalen, tödlichen Folgen… Wer braucht da noch „Halloween“?
„Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“
Dieses Zitat stammt zwar aus Goethes „Faust“, beschreibt den Kern der Handlung aber recht gut. Denn „Jekyll & Hyde“ variiert das in der Literatur immer wieder vertretene Doppelgängermotiv. Nachdem es nämlich Dr. Jekyll gelungen ist, mittels eines Elixier sein gutes Ich von seinem bösen zu separieren, treibt er nächtens als Edward Hyde sein Unwesen.
Das im späten viktorianischen Zeitalter angesiedelte Stück erlebte seine Uraufführung 1990 im US-Bundesstaat Texas. Die deutsche Erstaufführung fand 1999 am Musical Theater Bremen statt und wurde seither an rund zwanzig Bühnen im deutschsprachigen Raum herausgebracht. Die Erzählung, für die moderne Horrorliteratur von großer Bedeutung, ist mit über 100 filmischen Adaptionen eine der meist verfilmten literarischen Vorlagen. Die Hofer Inszenierung beschert dem Publikum ein Wiedersehen mit Karsten Barthold. Der hatte sich, einst Regieassistent am Theater Hof, bereits in der Saison 2007/08 mit dem Musical „Fletsch“ erfolgreich empfohlen. Nach einem Engagement an der Kölner Oper, wo er ebenfalls Regie führte, ist der junge Regisseur derzeit am Staatstheater Hannover tätig. Die Doppelrolle des Dr. Jekyll und des Mr. Hyde gibt in Hof als Gast der renommierte Musicaldarsteller Kai Huesgen. Als Lucie konnte die Dänin Anne-Mette Riies verpflichtet werden. Lorenz C. Aichner interpretiert am Pult der Hofer Symphoniker die von eingängigen Balladen und Rocksongs dominierte Partitur. Karten gibt es an der Theaterkasse unter 09281/7070-290 oder online hier im Netz.
Wahnsinns-Szenen bei Shakespeare
Hamlet, das Drama vom Handeln und Nicht-Handeln(-Können), handelt vom
Bewusstsein, dass sich die Welt sowieso nie ändern wird. Und dann tanzt der
gaga gewordene Dänenprinz alias Jörn Bregenzer auch noch zum
"Lady-Gaga-Song". Das Publikum goutierte die gelungene Premiere mit
langanhaltendem Beifall. Einige Szenenausschnitte zeigen wir hier.
Stefanie Rhaue erhält Theaterpreis 2011 Die Mezzosopranistin nahm die Auszeichnung am 24.09.2011 entgegen
Alle Stücke, in denen sie in Hof aufgetreten ist, stehen in Platinschrift auf dem edlen Porzellan. Den 12. Preis der Theaterfreunde Hof hat am Samstag, 24.9.2011, im Rahmen der Gala-Vorstellung zu Beginn der neuen Spielzeit die Sängerin Stefanie Rhaue erhalten.
Jury-Mitglied und Frankenpost-Feuilletonchef Michael Thumser betonte in der Laudatio auf die seit acht Jahren in Hof tätige Künstlerin: „Stefanie Rhaue ist eine von den Unentwegten und Unentbehrlichen, unbedingt verlässlich und offenkundig unverwüstlich. Begabt mit einer der wohllautendsten Stimmen im Ensemble, bewährt sie sich nicht singend allein, sondern in beinah gleichem Maß als Schauspielerin, als gehörte dies eben nebenbei und selbstverständlich zum Job.“
Zuletzt hatte die Künstlerin das Hofer Publikum als Iduna (Feuerwerk) begeistert. Ihre Suzuki (Madame Butterfly) und ihre Carmen sind ebenso in bester Erinnerung wie die Evita, die Anita (West Side Story) oder ihr Orlofsky (Fledermaus).
Bisherige Arbeit wird Teil des Preisobjekts
Die Titel von Rhaues Partien und Stücken in Hof bilden die eine Seite der großen Vase aus dem Hause Rosenthal, die als Preisobjekt überreicht wurde. Das Objekt des Selber Porzellanherstellers, der von Anfang an den Hofer Theaterpreis stellt, wurde extra für sie angefertigt. „Ein anspruchsvoll gedeckter Tisch ist wie ein Bühnenbild, nur dass Speisen hier den besonderen Rahmen bekommen, ihren Auftritt eben“, findet Kommunikationschefin Sabine Schrenk, die bei der Rosenthal GmbH für den Theaterpreis sorgt und ihn persönlich übergab: „Dieses Engagement ist Ausdruck der Verbundenheit von Rosenthal mit unserem Standort in Hochfranken. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass in der Region weiterhin Kunstgenuss auf höchstem Niveau geboten werden kann.“
Die neue Vorsitzende der Theaterfreunde Hof Ingrid Schrader konnte in der Schar der Ehrengäste auch Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich sowie zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens begrüßen. Mit dem Verlesen der Verleihungsurkunde fasste sie die Gründe für die Auszeichnung zusammen: „Die Jury und die Theaterfreunde Hof e.V. ehren mit ihrem 12. Preis die Künstlerin, die sich zwischen den Mühlsteinen eines stadttheatralischen Sängerdaseins seit Jahren unverdrossen mit einer der schönsten Stimmen im Ensemble und zugleich mit einer beeindruckenden szenischen Begabung bewährt. Durch den stets gültig entwickelten Charakter ihres Gesangs wie ihres Spiels trägt sie dazu bei, einer Aufführung jene Tragweite zu verschaffen, durch die sie als ‚wichtige Handlung‘ über sich hinaus verweist.“
Der Förderverein Theaterfreunde Hof e.V., der den Preis auslobt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Theater Hof nicht nur mit finanziellen Mitteln zu unterstützen und damit zur anerkannt hohen Qualität beizutragen. Schon als der Theaterneubau anstand, war man darauf bedacht gewesen, auch als Bürgerinitiative die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Theater zu demonstrieren. „Wir versprechen uns von der Auszeichnung nicht nur eine Förderung des jeweiligen Künstlers oder der jeweiligen Künstlerin“, betont die Vereinsvorsitzende: „Wir wollen damit auch zeigen, dass das Theater Hof insgesamt preiswürdig ist.“ In dieser Spielzeit 2011/2012 unterstützen die Theaterfreunde das Theater mit namhaften Beträgen für die Opern „Tosca“ und „Boris Godunow“.
Das Foto zeigt von links nach rechts: Intendant Uwe Drechsel, Ingrid Schrader, Vorsitzende der Theaterfreunde, Preisträgerin Stefanie Rhaue, Sabine Schrenk, Kommunikationschefin Fa. Rosenthal und Kulturamtsleiter Peter Nürmberger in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Theaterfreunde (Foto: Felix Nürmberger).
Theater erhält Scheck über 5000 Euro von ProHof e. V. Feierliche Übergabe bei Gala-Vorstellung „Tosca“
Im Anschluss an die Gala-Premiere der Oper „Tosca“ am Samstag, 24.09.2011 überreichte Michael Maurer (rechts) in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins „Pro Hof e. V. einen Scheck in Höhe von 5000 Euro an Intendant Uwe Drechsel. Er kommentierte diese schöne Tradition mit den Worten „Wer ProHof-Mitglied ist, ist auch ein Freund des Theaters“. Über solche Freunde freut sich ein Theater natürlich immer besonders. Ganz herzlichen Dank für diese großzügige Zuwendung an den Vorstand und die Mitglieder des Vereins!
Heimliche Bekenntnisse eines „Tutti-Schweins“ im Studio: Premiere von „Der Kontrabass“ am Sonntag, 25.09.2011, 20.00 Uhr
Ein Mann, ein Zimmer, ein Kontrabass und eine heimliche Liebe. Aus diesen Komponenten schuf Patrick Süskind ein ebenso geistvolles wie witziges Ein-Personen-Stück, bar jeder eigentlichen Handlung. Ein Musiker, „Tutti-Schwein“, wie er sich selbst bezeichnet, da er am dritten Pult der Kontrabässe ein künstlerisch unbefriedigendes Dasein fristet, nörgelt sich im stillen Kämmerlein seinen Frust von der Seele. Er hasst Wagner, den er am Abend mit „Rheingold“ in der Oper wieder zu spielen hat, findet Dirigenten überflüssig und unterschlägt, von heimlichen Rachegelüsten getrieben, gern mal ein paar Noten. Anfangs erklärt er noch gern sein Instrument, erläutert mittels Schallplatten grauenhafte Kontrabass-Soli und rechnet zwischen mehreren Flaschen Bier mit der Orchesterwelt kräftig ab. Seine einsame, unglückliche Existenz wird zudem noch beherrscht von einer unerwiderten Liebe zu einer jungen Sängerin, die von seiner Schwärmerei nichts ahnt. Mit steigendem Alkoholkonsum werden seine Ausführungen immer enthemmter und das Publikum hin- und hergerissen zwischen Mitgefühl und Lachen. Am Kontrabass monologisiert über ca. 90 Minuten Peter Kampschulte in einer Inszenierung von Uwe Drechsel. Karten gibt es ab sofort an der Theaterkasse (Tel. 09281/7070-290) oder online hier im Netz.
Patrick Süskind ist vielen auch als Autor des – fürs Kino verfilmten – Romans „Das Parfum“ bekannt.
Öffentliche Proben Spielzeit 2011/12
Montag, 09.01.2012, 18.00 Uhr, BALLETTABEND
Mittwoch, 08.02.2012, 18.00 Uhr, GELD
Donnerstag, 23.02.2012, 18.00 Uhr, BORIS GODUNOW
Mittwoch, 21.03.2012, 18.00 Uhr, COMEDIAN HARMONISTS, Teil 2
Donnerstag, 12.04.2012, 18.00 Uhr, THE KING AND I
onnerstag, 03.05.2012, 18.00 Uhr, KOMÖDIE IM DUNKELN
Donnerstag, 24.05.2012, 18.00 Uhr, DER BARBIER VON SEVILLA
Unverbindliche Übersicht. Änderungen vorbehalten!
Analyse zum „Besuchererlebnis Theater“ Theater Hof beteiligt sich an Studie der Uni Konstanz
Im Rahmen einer Studie analysiert die Universität Konstanz, Fachbereich für Politik und Verwaltungswissenschaft, das Besuchererlebnis Theater. Zu diesem Zweck werden an ausgewählten deutschen Theatern Besucherbefragungen durchgeführt. Konkret geht es um Schauspiel. Dem Lehrstuhl geht es darum herauszufinden, wie Zuschauer einen Besuch im Theater insgesamt erleben und bewerten. Interessant sind dabei nicht nur Aussagen über das besuchte Stück, sondern auch das ganze „Drumherum“. Das Theater Hof beteiligt sich an der Aktion. Deshalb werden an die Zuschauer der Vorstellungen „Gefährliche Liebschaften am Mittwoch, 04. Mai 2011 sowie „Der eingebildet‘ Kranke“ am Sonntag, 15.05.2011 Fragebögen ausgeteilt. Das Theater Hof bittet diese Theaterbesucher, sich möglichst zahlreich an der Umfrage zu beteiligen und so am Zustandekommen aussagekräftiger Ergebnisse mitzuwirken. Das Ergebnis der Auswertungen wird dem Theater Hof von der Uni Konstanz zur Verfügung gestellt und in einer Ausgabe der Theaterzeitung sowie auf der theatereigenen Homepage veröffentlicht.
ILLEGALE AUFZEICHNUNGEN
Der Ausschuss für Verleger- und Rundfunkfragen beim Deutschen Bühnenverein hat ausführlich über die Konsequenzen diskutiert, die aus einer steigenden Zahl von illegalen Aufzeichnungen durch Zuschauer während Vorstellungen resultieren. Es geht dabei u. a. um Rechtsverletzungen gegenüber den Urheber- und Leistungsschutzberechtigten.
Wir machen daher darauf aufmerksam, dass Ton- und/oder Bildaufnahmen von Aufführungen des Theaters Hof durch jede Art elektronischer Geräte strikt untersagt sind. Zuwiderhandlungen sind nach dem Urheberrechtsgesetz strafbar.
Ein wirklich guter Tipp
Kennen Sie das: das neue Stück am Theater Hof muss ja ganz toll sein. Alle reden davon. Jeder war anscheinend schon drin! Also, das muss man gesehen haben. Anruf Theaterkasse. Was? Alle Vorstellungen fast ausverkauft? Nur noch Restkarten? Nichts wie zur Theaterkasse. Ewige Schlange. Endlich an der Reihe. Ach nö! Einzelplätze ganz hinten – und zusammensitzen ist nicht!
Szenenwechsel: Tante Frieda hat Geburtstag. Alle Jahre wieder. Was schenkt man da bloß immer? Die hat doch alles! Rumgerenne. Nichts Inspirierendes gefunden. Schließlich ein Windlicht gekauft. Tante Frieda stellt es höflich lächelnd zu den anderen elf Windlichtern, die sie schon hat…
Die Lösung: Nehmen Sie sich ein Theaterabonnement! Wie ausverkauft die Vorstellung auch sein mag, kann Ihnen dann egal sein. Sie haben ja Ihre Karten. Anstehen muss man dafür nicht, denn als Abonnent bekommt man seine Eintrittskarten zu geschickt. Preisgünstiger als im Einzelverkauf sind sie obendrein. Und wer es noch flexibler mag, nimmt sich ein Wahlabo. Da kann man nämlich nicht nur Termin und Stück frei wählen, man kann auch jemand mitnehmen oder Eintrittskarten verschenken – zum Beispiel an Tante Frieda!
Sie wollen erst mal unverbindlich ausprobieren, wie das so ist als Abonnent? Kein Problem! Kaufen Sie sich ein „Schnupper-Abonnement“. Wählen Sie aus dem aktuellen Spielplan drei Stücke individuell aus. Ob Oper, Operette, Musical, Schauspiel oder Ballett. Sie erhalten 15% Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis und finden so ihr persönlichen Vorlieben heraus.
Die freundlichen Kundenberaterinnen des Theaters Hof beraten Sie gerne.
Dank an regionale Kooperationspartner
Das Theater Hof dankt ganz herzlich dem Freistaat Bayern, der Stadt Hof, dem Landkreis Hof, dem Bezirk Oberfranken und der Oberfrankenstiftung für die kontinuierliche Förderung unserer Arbeit. Ohne diese Unterstützung wäre es dem Theater nicht möglich, seinen Kultur- und Bildungsauftrag zu erfüllen.