Die Weiße Rose

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Oper von Udo Zimmermann
Libretto von Ingo Zimmermann
Neufassung für das Theater Hof
von Arno Waschk und Lothar Krause

Zum ersten Mal am Theater Hof!

ZYKLUS "WIDER DAS VERGESSEN"

PREMIERE Samstag, 25. Februar 2023
Studio

Wie kaum eine andere Gruppe stehen die Münchener Studierenden der „Weißen Rose“ für den Widerstand im Nationalsozialismus. Ab 1942 machte der Freundeskreis um Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf und Professor Kurt Huber mit Flugblättern auf Verbrechen des nationalsozialistischen Staates aufmerksam. Ab dem 18. Februar 1943 wurden die Beteiligten verhaftet und in zwei Prozessen des Volksgerichtshofs zum Tode verurteilt und hingerichtet.

In Gedenken und Würdigung zeigt das Theater Hof fast auf den Tag genau 80 Jahre nach der Hinrichtung von Sophie und Hans Scholl und Christoph Probst die 1967/68 uraufgeführte Oper von Udo Zimmermann, die seit Entstehung der viel gespielten Kammeroper „Weiße Rose - Szenen für zwei Sänger*innen“ (1986) in Vergessenheit geraten ist. Die frühere Oper Udo Zimmermanns mit gleichem Titel, die jedoch keinerlei Gemeinsamkeiten in Komposition und Libretto mit der späteren Kammeroper aufweist, ist erstmals überhaupt nach mehr als 40 Jahren wieder auf einer Bühne zu sehen. In reflektierenden Rückblenden erleben die Geschwister Scholl vor ihrer Hinrichtung die Geschichte der berühmten Widerstandsgruppe. In der Intimität des Studios erleben die Zuschauer*innen hautnah dieses zu Unrecht vergessene und beklemmende Werk um eine Gruppe junger Menschen, deren Ideale niemals in Vergessenheit geraten dürfen. 


AUSSTELLUNG // „Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43“
Das Theater Hof zeigt vom 05.02. bis 15.04. im Unteren Foyer als Ergänzung zur Oper eine Ausstellung über die Entstehungsgeschichte der Weißen Rose, ihre Widerstandsaktionen, die Verbindungen zu anderen Oppositionellen sowie ihre Verfolgung und Verurteilung durch die NS-Justiz. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten der Mitglieder der Widerstandsgruppe.
Zutritt für Schulen auf Anfrage beim Jungen Theater auch außerhalb der Vorstellungen möglich.
Mit freundlicher Genehmigung der "Weiße Rose Stiftung e.V."

Eröffnung im Rahmen der Matinee am 05.02. um 11 Uhr, Eintritt frei


Mit dem Zyklus „Wider das Vergessen“ machen wir auf die Gräuel des Nationalsozialismus und deren unzählige Opfer aufmerksam, denn diese menschenverachtenden Taten dürfen nie in Vergessenheit geraten. 80 Jahre nach dem grausamen Höhepunkt der Machenschaften des nationalsozialistischen Regimes blicken wir auf Täter, Opfer und Widerstandskämpfer. Wer sich entscheidet, den kompletten Zyklus „Wider das Vergessen“ zu besuchen, spart dabei etwa 35 % des durchschnittlichen Kartenpreises für eine Vorstellung im Großen Haus und zwei Vorstellungen im Studio. Zum Preis von insgesamt nur 49 Euro sehen Sie jeweils eine Vorstellung der Oper „Helena Citrónová“, der Studio-Oper „Die Weiße Rose“ und des Sprechtheaters „Bruder Eichmann“. Die Karten sind nicht übertragbar.


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