ZUM LETZTEN MAL "WIE EINST IM MAI"

Über einen Zeitraum von 80 Jahren erstreckt sich die (Liebes-)Geschichte der Operette „Wie einst im Mai“, die am 16. Dezember im Großen Haus Premiere feierte. Ottilie und Fritz verlieben sich bereits in ihrer Kindheit ineinander, aber Standesschranken verbieten diese Liebe. Dennoch ist sich das Regie- und Ausstattungsteam auf die Frage von Moderator Thomas Schindler nach einem fehlenden Happy End einig darüber, dass die Operette trotzdem glücklich endet, denn nach den 80 Jahren, die vor dem Zuschauerauge ablaufen, findet die übernächste Generation zusammen. Für das Ausstattungsteam ist die Zeitreise eine große und sehr interessante Herausforderung: Bühnenbildnerin Annette Mahlendorf berichtet, dass die ausstattungsintensive Produktion fünf kompletter Kleidungssätze allein für den Chor bedarf. Bühnenbildner Herbert Buckmiller ist froh darüber, die Drehscheibe nutzen zu können und so die Möglichkeit zu schnellen Orts- und Zeitwechseln zu haben. Die Musik der Berliner Revue-Operette reicht von altertümlicher Gavotte über Polka und Tango bis hin zu Foxtrott, wie der musikalische Leiter David Preil erklärt. Inhaltlich geht es, so Regisseurin Nicole Claudia Weber, neben der Liebesgeschichte um den Auf- und Abstieg von Familien. Die spritzige Berliner Operette mit generationenübergreifender Liebesgeschichte in einer wahren Ausstattungsschlacht mit den Publikumslieblingen Inga Lisa Lehr, Thilo Andersson, Stefanie Rhaue und Markus Gruber in den Hauptrollen, die einen Ohrwurm nach dem anderen anstimmen, sollten Sie keinesfalls verpassen! 

Weitere Vorstellungen im Großen Haus um 19.30 Uhr:

Fr, 23.02.

Karten gibt es an der Theaterkasse, Tel.: 09281/7070-290 und im Online-Ticketshop.

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