"Der Nussknacker": Umjubelte Premiere

Peter Tschaikowskis Ballett DER NUSSKNACKER ist ein wahres Wintermärchen, das auch viele Jahre nach seiner Uraufführung in St. Petersburg noch immer zu den beliebtesten Balletten gehört. Bei der Premiere im Großen Haus erfreuten sich die Zuschauer an einer musikalisch reichen und tänzerisch herausfordernde Inszenierung. Ob „Der Tanz der Zuckerfee“ oder „Der Marsch der Zinnsoldaten“, die Stücke aus dem Ballett sind Legende.

Ballettdirektorin Barbara Buser hat die Handlung etwas umgeschrieben und eine „Hofer Fassung“ daraus gemacht:  „Ich will mit meinem Ballett eine Geschichte erzählen, es soll nicht einfach nur eine Abfolge von Tänzen sein“, sagt sie. Die Kinder Clara und Fritz sind in ihrer Fassung nicht die leiblichen Kinder der Stahlbaums. In der Weihnachtsnacht nimmt Drosselmeier Clara mit auf die Zuckerburg – einer Welt zwischen Traum und Wirklichkeit, wo Clara ihre leibliche Mutter trifft.  Bevor das Mädchen aus ihrem Traum erwacht, erlebt sie ein rauschendes Fest bei der Zuckerfee. Und am Ende gibt es eine große Überraschung.

Die 14 Tänzer der Ballettcompagnie müssen in viele verschiedene Rollen schlüpfen, so dass schnelle Umzüge erforderlich sind.  „Wir haben exzellente Tänzer, die das mit Leichtigkeit schaffen und mit ihrer Tanzfreude gleichzeitig für Zauber auf der Bühne sorgen“, verspricht Barbara Buser.

Dazu gibt es stimmungsvolles Bühnenbild auf mehreren Ebenen.  Mittelpunkt ist eine riesengroße Uhr, aus der dann die Zuckerburg fährt.  Für DER NUSSKNACKER wird Tschaikowskis Komposition, die zu den bekanntesten und schönsten Ballettmusiken der Welt gehört, von den Hofer Symphonikern zum Klingen gebracht. Die Damen des Opernchors am Theater Hof wirken ebenfalls mit. Nach dem großen Publikumserfolg von SCHWANENSEE in der Spielzeit 2014/15 präsentiert die Ballettcompagnie des Theaters Hof mit DER NUSSKNACKER ein weiteres berühmtes Werk aus dem Ballettrepertoire des Komponisten.

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