PROBENBEGINN „KANZLIST KREHLER“

Unser Foto zeigt von links: Alrun Herbing, Dramaturg Thomas Schindler, Ingrid Domann, Anja Stange, Jörn Bregenzer, Angelika Koppmann (am Tisch sitzend), Inspizient Reinhard Steinert (ganz vorn), Regisseur Reinhardt Friese, Regieassistentin Kayda Bryant, Michael Hofmann (Requisite; vorn), Volker Ringe, Dominique Bals, Ausstatterin Annette Mahlendorf und Oliver Hildebrandt.

Georg Kaiser, geboren 1878 und heute in Vergessenheit geraten, zählte bis 1933 zu den meistgespielten deutschsprachigen Autoren seiner Zeit. Intendant Reinhardt Friese hat ihn wiederentdeckt und für seine zweite Inszenierung in dieser Spielzeit Kaisers Tragikomödie „Kanzlist Krehler“ auf den Spielplan gesetzt. „Krehler befreit sich aus den bürgerlichen Konventionen und bewegt sich weg von der Frage, WOVON er leben soll, hin zu der Frage, WOFÜR es sich lohnt zu leben“, so der Regisseur beim Probenbeginn.

„Kanzlist Krehler“ erzählt die Geschichte eines Büroangestellten, dessen Weltbild völlig aus den Fugen gerät, als er die Welt außerhalb seiner Arbeitsstelle sieht. Mit einem Globus bereist er in seinem Wohnzimmer den Erdball und entdeckt Länder, Meere, Kontinente. Krehler durchschaut seine fremdbestimmte Existenz, ist jedoch letztendlich seiner neu gewonnenen Freiheit nicht gewachsen. Die Premiere findet am 14. November in der „Schaustelle“ statt.

<< zurück