PROBENBEGINN "CALIGULA" IM STUDIO

Unser Foto vom Probenbeginn zeigt hinten stehend von links Regisseur Dominique Bals, Ausstatterin Annette Mahlendorf und Dramaturg Thomas Schindler; sitzend hintere Reihe von links Anett Mönchgesang, Gabriele Schleicher (Gewandmeisterinnen), Maurice Daniel Ernst, Carolin Waltsgott, Cornelia Wöß, Jörn Bregenzer, Alrun Herbing, Benjamin Muth sowie vorn von links Peter Kampschulte, Ralf Hocke, Philipp Brammer, Junjie Li (Regiehospitanz), Christina Wuga (Regieassistenz) und Oliver Hildebrandt.

Am Anfang der Geschichte des römischen Kaisers Caligula steht der plötzliche Tod seiner geliebten Schwester. Der mit schier unbegrenzter Macht ausgestattete Kaiser beginnt, gegen die Welt zu rebellieren. Schauspiel-Ensemblemitglied Dominique Bals, der mit "CALIGULA" sein Debüt als Regisseur gibt, möchte den römischen Kaiser in seiner Inszenierung aber nicht als Monster oder Wahnsinnigen darstellen. "Caligula will etwas Gutes, folgt mit gnadenloser Logik einem positiven Ziel, das ihm jedoch irgendwann aufgrund seiner Machtfülle entgleitet", erklärt Bals. Für ihn liegt der Reiz des Autors Camus und dessen " CALIGULA" darin, dass ein Mensch gezeigt wird, der vor der Welt steht, zu der er nicht dazugehört und die er versucht, bei ihrer eigenen Logik zu packen. Diesen Konflikt stellt auch Ausstatterin Annette Mahlendorf in der klaren Farbgebung der Kostüme und dem Bühnenbild, das ein Kommentar zur Apokalypse ist, dar.

 

 

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