MÜLLER-STIFTUNG PRÄSENTIERT ALMANACH

Das Foto (Fotograf: Hilmar Bogler) zeigt v.l. Schauspieler Dominique Bals, der die Präsentation mit einem Chanson umrahmt hat, Intendant Reinhardt Friese, Ausstatterin Annette Mahlendorf, Dr. Gisela Strunz (Vorsitzende der Hermann und Bertl Müller-Stiftung), Kapellmeister Michael Falk, der Dominique Bals am Klavier begleitet hat, und Laudator Prof. Dr. Georg Kamphausen.

Im Rahmen eines kleinen Empfangs, zu dem die Hermann und Bertl Müller-Stiftung in Foyer des Theaters Hof eingeladen hat, wurde der Almanach „Alle zum Applaus! – Ein Rückblick auf 12 Jahre Intendanz Reinhardt Friese“ präsentiert. Die Publikation, die seit der Premiere der Oper „Dante“ im Theater ausliegt und auch online verfügbar ist, dokumentiert in zahlreichen Szenenbildern, einer Auflistung aller Produktionen der letzten 12 Jahre, einem Vorwort und kleinen Texten zu den Meilensteinen der einzelnen Jahre von Reinhardt Friese sowie Einführungstexten zu jeder Saison von verschiedenen Ensemblemitgliedern vieles von dem, was während der Intendanz von Reinhardt Friese auf der Bühne sowie im Umfeld des Theaters passiert. Möglich wurde die Print-Publikation allein durch die Unterstützung der Hermann und Bertl Müller-Stiftung, die den Druck der 2.000 Exemplare finanziert hat.

„Wir schätzen Reinhardt Friese sehr als großen Künstler, der uns eine phantastische, überströmende Fülle an Veranstaltungen geboten hat in den letzten 12 Jahren – und dem als Intendant vor allem in den drei Katastrophenjahren 2020 bis 2022 mit der technischen Sanierung des Hauses, den Problemen um die Ersatzspielstätte „Schaustelle“, der Corona-Pandemie und dem immensen Wasserschaden im Großen Haus viel abverlangt wurde und er zugleich Großes geleistet hat. Dafür, dass Sie die Flinte nicht ins Korn geworfen haben, kann man Ihnen nur größten Respekt zollen und Ihnen danken. Wir bedauern sehr, dass Sie das Theater Hof, einen Platz an dem man sich trifft, austauscht, Musik genießt, lachen kann oder ernsthaft zum Nachdenken angeregt wird, verlassen“, so Dr. Gisela Strunz, Vorsitzende der Hermann und Bertl Müller-Stiftung.

In einer Laudatio hat auch Prof. Dr. Georg Kamphausen aus Bayreuth die Verdienste von Reinhardt Friese gewürdigt. „In den 12 Jahren Ihrer Intendanz haben Sie in einer unglaublichen Bandbreite des künstlerischen Schaffens, sei es im Schauspiel, im Musiktheater und im Jungen Theater, das Haus zu einer regional wie überregional bedeutsamen Institution gemacht“, so der Laudator. Er lobte die Antriebskräfte Frieses während seiner Intendantenjahre sowie seine Liebe für und seine Hingabe an das Theater als einem Ort, an dem das Ungesagte und oft Unaussprechliche Menschen berühren kann. Die Vollkommenheit einer Stadt hänge von den in ihr gepflegten Künsten ab, und es brauche einen langen Atem, um in einer Stadt die Liebe zu den Künsten, zur Kultur und zum Theater zu verstetigen, aber Reinhardt Friese sei dies gelungen.

Der scheidende Intendant Reinhardt Friese bedankte sich herzlich für die Laudatio und für die Unterstützung zum Druck des Almanachs durch die Hermann und Bertl Müller-Stiftung: „Am Theater machen wir flüchtige Kunst in flüchtiger Zeit, aber durch den Almanach wird nicht in Vergessenheit geraten, was passiert ist. Der Almanach ist ein Heft voller Möglichkeiten, die lebendig geworden sind, und ich würde mir wünschen, dass an diesem Haus auch weiterhin an Möglichkeiten geglaubt wird, denn so ist viel scheinbar Unmögliches möglich geworden und man wird dadurch dem Publikum hoffentlich auch künftig durch Vielfalt Freude machen.“

--->>> Hier steht der Almanach kostenlos zum Download bereit

 

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