Theaterpreis Faust für Reimann

Regisseur Lothar Krause (links) und Intendant Reinhardt Friese (rechts) gratulieren Aribert Reimann in Regensburg

Als der große Komponist Aribert Reimann am Wochenende im Theater Regensburg vom Deutschen Bühnenverein für sein Lebenswerk mit dem Theaterpreis "Der Faust" ausgezeichnet wurde, gab es auch viel Lob für das Theater Hof. Aribert Reimann berichtete wie dankbar er sei, dass er sein Werk EIN TRAUMSPIEL am Theater Hof sehen konnte. Intendant Reinhardt Friese und Regisseur Lothar Krause gehörten zu den Gästen, die ihm zu dieser bedeutenden Auszeichnung in Regensburg gratulierten. Reinhardt Friese hatte seine surreale Oper EIN TRAUMSPIEL (Uraufführung 1965 in Kiel) in der Spielzeit 2017/18 auf den Spielplan gesetzt und so dafür gesorgt, dass sie nach über 30 Jahren wieder in Deutschland aufgeführt wurde. Das Theater Hof war damit nach Kiel und Wiesbaden deutschlandweit erst die dritte Bühne, die sich des imposanten und aufwendigen Stückes angenommen hat. Bei der Premiere in Hof war sogar Aribert Reimann persönlich anwesend  - und sehr glücklich über diese Inszenierung. "Endlich habe er nun seine Oper so hören und sehen können, wie er es sich immer gewünscht hatte", berichtet Reinhardt Friese. Aribert Reimann - einer der berühmtesten lebenden deutschen Komponisten - gelingt es in dieser Oper, das Grundthema des zugrundeliegenden gleichnamigen Schauspiels von August Strindberg sinnlich erlebbar zu machen. Regisseur Lothar Krause hatte die Geschichte von Liebe und Ehrgeiz, der Suche nach Erkenntnis und dem Streben nach Gerechtigkeit bildgewaltig und dennoch sehr sensibel am Theater Hof inszeniert und dafür sehr viel Lob in der Fachwelt geerntet.

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