"Schaustelle" endlich eröffnet!

„Bei allen Schwierigkeiten, die wir hatten, muss ich sagen: Diese Schwierigkeiten haben sich gelohnt!“ – so einer der ersten Sätze von Intendant Reinhardt Friese anlässlich der Eröffnung der Interims-Spielstäte „Schaustelle“ am Samstagabend. Fünf Wochen später als eigentlich geplant wurde die „Schaustelle“ endlich für das Publikum freigegeben – und mit der gefeierten Premiere der Strauß-Operette „Wiener Blut“ (Musikalische Leitung: Roman David Rothenaicher; Regie: Lothar Krause; Ausstattung: Annette Mahlendorf) eröffnet.

„Geschafft haben wir das zusammen mit tollen Kollegen unseres Hauses und der Hofer Symphoniker, die seit Wochen in den Startlöchern stehen. Ich bin ihnen allen wirklich dankbar!“, so der Hausherr in der mit rund 130 Gästen zu Corona-Bedingungen ausverkauften Halle. Das Resümee seiner Begrüßungsworte: „Theater ist kein Luxus, sondern Theater und Kultur gehören zum Leben!“.

Auch Oberbürgermeisterin Eva Döhla begrüßte nach wochenlanger Vorfreude auf die Eröffnung das Publikum: „Leider hatte die Vorfreude oft keinen Zielpunkt mehr. Teilweise ging es nicht mehr um die Frage: wann klappt etwas, sondern: klappt es überhaupt noch?“. Sie dankte allen Beteiligten von Stadt und Theater für ihr Zusammenwirken und stellte, auch angesichts der schwierigen Corona-Situation fest: "Theater kann über Sorgen und Unsicherheiten hinweghelfen – das darf es auch; Theater muss sein!“.

 

 

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