Glamouröse Revue-Operette

Inga Lisa Lehr (Gräfin Viltoria) und Karsten Jesgarz (John Cunlight)

Die Frankenpost hat eine Dokumentation gedreht, die einen Blick hinter die Kulissen von VIKTORIA UND IHR HUSAR verspricht:

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Eine Perle der glamourösen Revue-Operetten feiert am kommenden Samstag, 15. Dezember, Premiere am Theater Hof. Mit VIKTORIA UND IHR HUSAR erlangte der ungarische Komponist Paul Abraham über Nacht Weltruhm. Viele der wunderschönen Melodien wurden zu Evergreens, wie "Du warst der Stern meiner Nacht", "Meine Mama war aus Yokohama", "Mausi, süß warst du heute Nacht" oder "Es träumt ein kleines Japanmädel". Paul Abrahamas Meisterwerk ist auch eine beeindruckende Tanz- und Ausstattungsoperette, die in ferne exotische Welten entführt. Dazu wurde für jeden Schauplatz  ein überdimensionales Objekt als überhöhtes Sinnbild für diesen Ort geschaffen. Für Ungarn ist es eine riesige Paprikaschote und für Japan eine überdimensi­onale Kirschblüte, die gleichzeitig auch als Projektionsfläche oder als Showtrep­pe dient. Sibirien, Tokio, St. Petersburg und das ungarische Dörfchen Doroszma sind die Schauplätze der Operette. Gleichzeitig ist es dem grandioser Enter­tainer Paul Abraham gelungen, durch die Musik ein Lebensgefühl zu vermittelt. Seine  große Leistung bestand auch darin, eine Jazzband in ein Sinfonieorchester zu integrieren. In der Produktion am Theater Hof wird die klassische Orchestermusik der Hofer Symphoniker mit Banjo, Saxofonen und einem Jazz-Schlagzeug erweitert.

Regisseur Tobias Materna will das Publikum mit auf eine Reise nehmen, in deren Verlauf es viele heitere, aber auch melancholische Momente geben wird. Dabei geht es um die großen Themen Liebe, Sehnsucht und Heimat. VIKTORIA UND IHR HUSAR erlebte seine Uraufführung im Februar 1930 am Operettentheater in Budapest. Die deutsche Erstaufführung fand wenige Monate später am Stadttheater in Leipzig statt. Paul Abraham hatte anschließend auch in Wien großen Erfolg mit seinem Bühnenwerk, das auch mehrmals verfilmt wurde (1931, 1954 und 1975). Die Operette beginnt in einer Steppenlandschaft in Sibirien, wo Stefan Koltay (Minseok Kim), Rittmeister der Husaren, mit seinem Burschen Janczy (Markus Gruber) während des 1. Weltkriegs  in der russischen Kriegsgefangenschaft auf ihre Hinrichtung warten.  Janczy spielt noch einmal auf seiner Geige eine wehmütige ungarische Melodie. Diese rührt den kosakischen Wächter so sehr an, dass er den beiden Ungarn verspricht, sie in Freiheit zu entlassen, wenn er dafür die Geige bekommt. Stefan Koltay und Janczy fliehen nach Japan, wo der Husar im Salon der US-amerikanischen Botschaft in Tokio auf seine ehemalige Verlobte Gräfin Viktoria (Inga Lisa Lehr) trifft, die jetzt die Frau des amerikanischen Botschafters John Cunlight (Karsten Jesgarz) ist. Als Stefan Koltay und Viktoria einen Moment alleine sind, kommt es zwischen den beiden zu einer offenen Aussprache. Viktoria schildert, wie es zur Ehe mit John Cunlight kam. Der Husar versucht nun, seine ehemalige Geliebte zu überreden, mit ihm nach Ungarn zu fliehen.

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TERMINE:
Premiere: Samstag, 15.12.18 - 19:30 Uhr - KARTEN
Sonntag, 16.12.18 - 15:00 Uhr
Sonntag, 30.12.18 - 19:30 Uhr
- KARTEN
Mittwoch, 09.01.19 - 19:30 Uhr -
KARTEN
Samstag, 12.01.19 - 19:30 Uhr -
KARTEN
Sonntag, 13.01.19 - 19:30 Uhr -
KARTEN
Freitag, 18.01.19 - 19:30 Uhr -
KARTEN
Samstag, 19.01.19 - 19:30 Uhr -
KARTEN
Sonntag, 20.01.19 - 19:30 Uhr -
KARTEN
Donnerstag, 24.01.19 - 19:30 Uhr (Selb, Rosenthal-Theater)
Sonntag, 27.01.19 - 18:00 Uhr -
KARTEN
Dienstag, 05.02.19 - 14:30 Uhr (
Theater der Stadt Schweinfurt)
Mittwoch, 06.02.19 - 14:30 Uhr (
Theater der Stadt Schweinfurt)
Dienstag, 16.04.19 - 19:30 Uhr (Aschaffenburg, Stadthalle)
Mittwoch, 17.04.19 - 15:00 Uhr (Aschaffenburg, Stadthalle)

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