3.000 EURO SPENDE VON DER VOLKSBÜHNE

Nachdem 2020 nach der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung der Volksbühne Hof die Corona-Pandemie ausgebrochen ist und das Theater Hof im Februar 2022 durch den katastrophalen Wasserschaden einen weiteren Rückschlag erlitten hat, waren regelmäßige Theaterbesuche der Volksbühne Hof nicht möglich. Am vergangenen Samstag konnte Marion Ühla-Mayer, Vorsitzende der Volksbühne, Hof endlich die Vorstellung „Zauber der Operette“ nutzen, um Operndirektor Lothar Krause vom Theater Hof eine Spende in Höhe von 3.000 Euro zu übergeben. „Nun hoffen wir, dass wir im kommenden Jahr eine tolle Saison 2022/23 erleben dürfen. Ich möchte mich herzlich bei den Mitgliedern der Volksbühne für Ihre Großzügigkeit bedanken“, so die Vorsitzende. Genutzt werden soll das Geld zur Unterstützung der Opern-Produktion „Die Weiße Rose“ von Udo Zimmermann, die fast auf den Tag genau 80 Jahre nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl auf dem Spielplan des Theaters Hof steht. 1967 uraufgeführt geriet das Werk später, abgelöst von Zimmermanns Kammeroper „Weiße Rose“, die vielfach aufgeführt wird, in Vergessenheit. In Hof kommt aber die rekonstruierte Urfassung, an der das gesamte Musiktheaterensemble mitwirken wird, auf die Bühne. Der Aufwand der Rekonstruktion durch einen externen Bearbeiter und Operndirektor Lothar Krause wäre ohne die Unterstützung der Volksbühne nicht möglich. „Gerade heute in einer Zeit, in der wir erleben, was gesellschaftliches Miteinander bedeutet und wie oft wir auch wegschauen oder weghören, ist die Erinnerung an die junge Gruppe „Weiße Rose“ so wichtig, denn die Mitglieder haben genau hingeschaut und reagiert und haben für das Recht auf Frieden und Freiheit gekämpft. Daran möchten wir auch das junge Publikum erinnern. Danke für Ihre großzügige Spende“, erklärte Operndirektor Lothar Krause.

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