Madame Butterfly

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Japanische Tragödie von Giacomo Puccini
Dichtung von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

PREMIERE Samstag, 15. Juni 2019
Großes Haus

Die Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, ist erst fünfzehn Jahre alt als sie auf den in Nagasaki stationierten Marineoffizier Pinkerton trifft und ihn heiratet. Für ihn ist es eine Ehe auf Zeit und nur Mittel zum Zweck, um die junge Frau zu verführen. Nach kurzer Zeit reist der Offizier zurück in seine amerikanische Heimat und lässt die junge Japanerin mit dem Versprechen, bald wieder zu ihr zurückzukehren, allein zurück. Butterfly, die inzwischen ein Kind von Pinkerton geboren hat, wartet täglich auf ihren Geliebten.
Als er nach drei Jahren mit seiner amerikanischen Frau nach Japan kommt, möchte er das Kind Butterflys in die westliche Welt mitnehmen. Cio-Cio-San fügt sich und sieht nur den Freitod, um ihre Ehre wiederherzustellen.

Puccini bezeichnete die japanische Tragödie als seine „am tiefsten gefühlte und erfindungsreichste“ Oper. Die Uraufführung war ein Flop. Das Publikum machte seinem Unmut Luft, Puccini schrie: „Lauter! Schreit nur lauter, ihr Bestien! Ich werdet schon sehen, wer recht hat - das ist die beste Oper, die ich je geschrieben habe!“. Er sollte recht behalten: „Madame Butterfly“ gehört zu den erfolgreichsten Werken des Musiktheaters.

Die Aufführung findet in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln statt.


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