Geschichten aus dem Wiener Wald

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Volksstück von Ödön von Horváth

Zum ersten Mal am Theater Hof!

PREMIERE Samstag, 07. April 2018
Großes Haus

Wien, 1931. Eine Straße, viele Schicksale: Die reife Tabakwarenverkäuferin Valerie ist mit dem Hallodri und Tunichtgut Alfred liiert. Der verlässt sie allerdings für die blutjunge Marianne, die ihren Verlobten, den Fleischer Oskar, sitzen läßt, mit Alfred durchbrennt und ein Kind von ihm bekommt. Valerie tröstet sich mit dem deutschnationalen Jurastudenten Erich. Marianne steigt auf der sozialen Leiter immer weiter ab und verdient ihr Geld schließlich als erotische Tänzerin im Varieté, verliert ihr Kind und heiratet schließlich doch Oskar, nur um todunglücklich zu werden. Und zu allem spielt die Zither der Großmutter ungerührt einen Walzer...

Ödön von Horváths 1931 uraufgeführtes und bekanntestes Theaterstück entstand zur Zeit katastrophaler Arbeitslosigkeit inmitten der Weltwirtschaftskrise. Es demaskiert lakonisch mit bitterem Humor das Klischee der Wiener Gemütlichkeit: In der Not ist sich jeder selbst der Nächste - aber bitte dazu einen Kaffee mit einem Schuss Sahne.


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