DANTONS TOD: EIN KLASSIKER ZU BEGINN

Wie viel Freiheit darf man der Gleichheit, wie viel Gleichheit muss man der Freiheit opfern? Die Parallelen, die man in DANTONS TOD zu heutigen Regimen etwa unter radikal-islamischer Herrschaft entdeckt, hinterfragen auch die Grundwerte unserer westlich-demokratischen Gesellschaften in Europa. Regisseur Malte C. Lachmann und das Schauspielensemble verlassen in der Vorbereitung auf das Stück die Probebühne und führen in Hof Interviews zur Frage: Wie weit gehe ich für meine Ideal? Diese Interviews werden in der Inszenierung zitiert werden.

Georg Büchners 1835 geschriebenes Drama spielt in Paris, 1794: Die französische Revolution, gedacht zur Befreiung von Unterdrückung und Ausbeutung, entwickelt sich immer mehr zu einer Schreckensherrschaft. Im Namen der Ideale „Freiheit,Gleichheit, Brüderlichkeit“ werden Menschen zu Tausenden exekutiert. Anführer der Revolution sind der ebenso genießerische wie auch desillusionierte Danton (Dominique Bals), ein toleranter Liberaler, sowie der radikale und fanatische Robespierre (Volker Ringe zum ersten Mal am Theater Hof), der mithilfe der Guillotine einen „tugendhaften Staat“ errichten will. Beide ringen um den Weg, den die Revolution nun moralisch und ethisch gehen soll. Robespierre lässt Danton schließlich unter dem Vorwurf der Korruption verhaften. Der berüchtigte „Wohlfahrtsausschuss“ wird nun darüber entscheiden, ob die Revolution ihre eigenen Führer hinrichten lässt...

Den TRAILER zum Stück finden Sie HIER.

TERMINE
Mi 01 Nov 2017, 19:30, Hof, Großes Haus KARTEN
Fr 03 Nov 2017, 19:30, Hof, Großes Haus KARTEN
Di 30 Jan 2018, 11:00, Hof, Großes Haus (Berufsfachschule)

<< zurück