Restauration

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Eine Idylle von Edward Bond mit Musik von Nick Bicât

Theater Hof

Dienstag, 09.05.17, 12:00 Uhr, Großes Haus

// 180 Minuten

England, 18. Jahrhundert. Was macht ein unverheirateter Lord am Rand des Ruins? Was macht eine reiche Tochter, der ein Adelstitel fehlt? Die Ehe ist kurz: Der Lord meidet das Schlafzimmer. Das kümmert die Lady kaum, wohl aber, dass ihr Gatte sie nicht mit nach London nimmt. Im Schloss spukt der Familiengeist. So verkleidet sie sich als Gespenst, und er, der sich ungern beim Frühstück stören lässt, ersticht sie. Den Mord schiebt er seinem Diener Bob in die Schuhe. Nur Bobs Ehefrau, die schwarze Kammerzofe Rose, versucht ihren Mann vor dem Galgen zu bewahren. Bald kennen alle die Wahrheit, doch was bedeutet Wahrheit, wenn sie den Mächtigen nichts nutzt?

Edward Bond, einer der bedeutendsten englischen Autoren des 20. Jahrhunderts, mischt den geistreichen Wortwitz eines Oscar Wilde mit der politischen Haltung eines Bertolt Brecht. Heraus kommt eine urkomische und bitterböse Groteske über die Unvereinbarkeit von Macht und Anstand.


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