Cejch (Brandzeichen)

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nach dem Roman von Zdenek Šmíd
Auf Tschechisch mit deutscher Simultanübersetzung

Westböhmisches Theater Eger

„Überstunden“ am Montag, 15.05.17, 19:30 Uhr, Großes Haus

Einführung um 18:45 im Orchesterprobensaal
Mikro-Nachgespräch in der Kulturkantine

// 150 Minuten, Pause nach 90 Minuten

Die großangelegte Familiensaga der Familie Schmelzer, die über Generationen im Erzgebirge lebt. Der Bogen der Erzählung ist weit gespannt: Von den deutschen Siedlern, die im Mittelalter auf der Suche nach Zinn und Edelmetallen kommen, über die dramatischen Momente des tschechisch-deutschen Zusammenlebens in der stürmischen Kriegs- und Nachkriegszeit, die allmähliche Rückkehr von Bewohnern in das Grenzgebiet, die schwierige Suche nach den alten und dem Entstehen neuer Wurzeln.

„Brandzeichen“ gilt Kritikern als „tschechischer Roman des Jahrzehnts“. Autor Zdenek Šmíd stammt aus einer tschechisch-deutschen Familie und verwendet viele autobiografische Elemente. In sparsamer Sprache erzählt er vom Leben gewöhnlicher Menschen - von Liebe und Hass, Stolz und Rachsucht, vom Verlassen und der Suche nach Heimat. Sein Blick ist geprägt von Verständnis und Nachsicht, er ergreift nicht Partei, sondern erweist sich als kritischer Beobachter.


www.divadlocheb.cz

Mit freundlicher Unterstützung der EUREGIO EGRENSIS:


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