Jagdszenen aus Niederbayern

Facebook Teilen

Stück von Martin Sperr

Theater Schloss Maßbach, Unterfränkische Landesbühne

Tag der Arbeit, Montag, 01.05.17, 19:30 Uhr, Großes Haus

Einführung um 18:45 im Orchesterprobensaal
Mikro-Nachgespräch in der Kulturkantine

// 100 Minuten, Pause nach 60 Minuten

Ein moderner Klassiker und eine zeitlose Parabel vom Umgang der Menschen mit denen, die anders sind.

Das Dorf Reinöd nach der Währungsreform. Sonntags riecht es sogar schon wieder nach Schweinebraten. Es gibt Arbeit und die Flüchtlinge hoffen, bleiben zu können. Die Menschen planen ihr Leben und streben nach Glück. Die Tagelöhnerin Barbara befürchtet, dass ihr Sohn Abram ihr alles verderben könnte, wenn herauskommt, dass er wegen Homosexualität im Gefängnis war.

Erst scheint alles gut zu gehen, denn Abram geht eine Verbindung mit der Magd Tonka ein. Doch dann geraten Abram, Tonka und der geistig zurückgebliebene Rovo in einen Strudel aus Leidenschaften und Vorurteilen. Als in Reinöd ein Mord geschieht, werden 2500 DM als Belohnung ausgesetzt und das ganze Dorf macht Jagd auf den Mörder. Die Menschen könnten nach dem Krieg ein neues, besseres Leben beginnen. Warum setzen sich dennoch die alten Beschränktheiten durch?

www.theater-massbach.de/index.php?nav=2&kat=s&stk=20161021


> Mitwirkende > Termine > Fotos > Video