Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

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von Edward Albee, deutsche Übersetzung von Pinkas Braun

Residenztheater München

Samstag, 29.04.17, 19:30 Uhr, Großes Haus

Mikro-Nachgespräch in der Kulturkantine

// 120 Minuten, keine Pause

In einer Bar hatte er die Worte entdeckt: "Who‘s Afraid of Virginia Woolf?" Eigentlich sollte sein Dramas "The Exorcism" heißen. Um eine solche Austreibung ging es Edward Albee bei seiner legendären Afterparty, die seit der Uraufführung 1962 als "Klassiker" gilt und als Schauspielerfest.

Ohne Wissen ihres Ehemannes George hat Martha den neuen Biologieprofessor Nick und seine Frau Honey nach einem offiziellen Fest in ihr Haus eingeladen. George, Geschichtsdozent, kennt die Gesellschaftsspiele seiner Ehefrau nur zu gut. Als Tochter des Rektors besitzt sie Macht und Einfluss und liebt es, mit den Gefühlen anderer zu spielen. Doch an diesem Abend eskaliert das Spiel.

Bereits bei "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" und "Hedda Gabler" widmete sich Martin Kušej den düsteren Beziehungsspielen des gehobenen Bürgertums. Sein Interesse gilt den Schaukämpfen der modernen Gefühlswelt, deren Verletzungen sich tief in die Seelen seiner Protagonisten wühlen.

www.residenztheater.de/inszenierung/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf


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